In einem abgelegenen bayerischen Gebirgstal treibt ein Wilderer sein Unwesen. Die Obrigkeit tobt; denn ausgerechnet die kapitalsten Böcke holt er sich buchstäblich vor dessen Nase weg, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen.
Oberjäger Grindfeichtl und sein Jagdhelfer Soacher haben den Gastwirt Nusserer in Verdacht. Soacher weiß: Nusserer hat mit ihm noch eine Rechnung offen. Schließlich hat er als Vergeltung, weil die Kellnerin Lena Nusserer’s wegen nichts von ihm wissen will, Nusserer’s geliebten Hund Simmerl erschossen.
Nun wird eine weiße Gams, eine ungewöhnliche Mutation, schon häufig im Revier gesichtet. Der oberste Dienstherr der Jäger wünscht sich deren Bart als Schmuck für seinen Trachtenhut. Die Chance für Grindfeichtl und Soacher zur Beförderung und einer größeren Geldzuwendung.
Aber wie anstellen? Dem (unbekannten?) Wilderer sind sie nicht gewachsen. Soacher kommt ein Gedanke: Er bringt Nusserer’s Tochter Mirl in seine Gewalt und ringt dieser das Versprechen ab, die weiße Gams für ihn zu erlegen und ihm den Bart der Gams als Trophäe zu übergeben. Nusserer hat keine andere Wahl, er erledigt den Auftrag und soll nun – entgegen Soacher’s Zusage – von diesem als Wilderer entlarvt werden. Es sieht schlecht aus für Nusserer. Wäre da nicht die Kellnerin Lena...
Nusserer, Wirt
Kurt Laumer
Mirl, seine Tochter
Lena Luger
Bartl, G´schpusi von der Mirl
Stefan Hausladen
Lena, Kellnerin
Bettina Weber
Grindfeichtl, Oberjager
Manfred Schnitzbauer
Soacher, erster Jagdhelfer
Franz Haller
Simmerl, ein reinrassiger "Stiangglanda"
Hund
Spielleitung
Kurt Laumer, Rita Reiser
Maske
Rita Raith
Technik
Mario Kneitinger, Hermann Valta, Karl Vogl
Bühnenbild
Heinz Schlecht, Max Wanninger