In Anerkennung ihres herausragenden Beitrags zur kulturellen Vielfalt in der Region – insbesondere im Sinne einer „Kultur, die Weitblick macht“ und einer „Kultur, die Werte macht“ – wurden auf der Burgruine Neuhaus die beliebte BR-Sendereihe „Zwischen Spessart und Karwendel“ sowie ihr verantwortlicher Redakteur Karl Strobel mit dem regionalen Kulturpreis „Schauer“ ausgezeichnet. „Wir verleihen den Schauer für die in dieser Sendereihe gepflegte Berichterstattung aus den Regionen Bayerns“, betonte Landrat Theo Zellner in seiner Laudatio.
Nach Toni Lauerer (2002) sowie Walter Thanner und der „Liederbühne Robinson“ (2003) wurde der Kulturpreis „Schauer“ im Jahr 2004 zum dritten Mal vergeben. Die Übergabe der Ehrengabe – bestehend aus einer Urkunde und einem vom Glaskünstler Theo Sellner gestalteten Unikat – fand im Rahmen einer unserer Aufführungen der Erbschleicher-Groteske „Häuslschleicha“ in Neuhaus statt.
Zur Preisverleihung erschienen neben Karl Strobel weitere Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Fernsehens, darunter Andreas Bönte aus der Chefredaktion (u. a. Moderator des Politikmagazins „Report aus München“), Robert Fuchs als Moderator der Sendereihe „Zwischen Spessart und Karwendel“, Redakteur Bernhard Ebner, Vor-Ort-Korrespondentin Renate Roßberger-Köppl sowie Dr. Michael Schramm und sein Aufnahmeteam.
Im Anschluss an die Laudatio durch Landrat Theo Zellner bedankte sich Karl Strobel. „Sie sehen mich in großer Freude“, so der Preisträger. Man habe bereits mehrere, teils internationale Auszeichnungen erhalten, „aber wir haben noch nie einen Preis aus Bayern selbst bekommen“.